» | Ehemalige | Biografien
Huldrych Günthard
 |
 |
Kurzbiografie Geburtsdatum: 8. Juni 1961 Berufslehre als kaufmännischer Angestellter Matura: KME Zürich, 1981-1984 Studium der Medizin und Promotion an der Universität Zürich Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Innere Medizin, der Schweizerischen Gesellschaft für Infektiologie und des Nationalen Forschungsrates des Schweizerischen Nationalfonds Heutige Tätigkeit: Leitender Arzt für Infektionskrankheiten des Universitätsspital Zürich, Ausserordentlicher Professor für klinische Infektiologie der Universität Zürich
|
Welches war Ihr Traumberuf als Kind?
Pilot und Bauer.
Was haben Sie in der Schule für das Leben gelernt?
Dass man letztlich alles selber lernen muss.
Ihr grösstes schulisches Drama?
Unversöhnlicher Krach mit Unterstufenlehrer der 2. und 3. Primarklasse.
Haben Sie als Schüler gemogelt?
Sehr selten.
Auf welche ausserschulische Leistung in Ihrer Jugend sind Sie noch heute stolz?
Auf gewisse Improvisationen mit der Querflöte.
Welche Ausbildung würden Sie nachholen, wenn Sie könnten?
Habe zu viele Interessen - vielleicht eine Jazzschule.
Wer hat Sie am meisten gefördert?
Es waren viele verschiedene Menschen.
Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit?
Die Vielfältigkeit: Die Kombination von Medizin und Forschung ist hier einzigartig.
Was würden Sie als Ihren grössten beruflichen Erfolg bezeichnen?
Ich konnte mithelfen, dass einige Menschen ihre Krankheit überlebt haben.
Ihr erstes Bewerbungsgespräch: Woran erinnern Sie sich noch?
An die Frage, ob ich belastbar sei.
Wie viele E-Mails beantworten Sie pro Woche?
Sicher über 100.
Wie viele Stunden arbeiten Sie pro Tag?
Ca.11-13 Stunden.
Wo können Sie am besten arbeiten?
Im Spital.
In welchen Ländern waren Sie tätig?
Schweiz, USA.
Auf welchem Gebiet haben Sie sich zuletzt weitergebildet?
Medizin, Infektiologie, Virologie, Immunologie.
Wie hoch war Ihr erster Monatslohn?
Fr. 350.- in der kaufmännischen Lehre 1976.
Welches sind Ihrer Ansicht nach die drei wichtigsten Gründe für Erfolg im Leben?
Tragende Beziehungen, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit.
Aus welchem Misserfolg haben Sie am meisten gelernt?
Aus vielen.
Welches sind die drei wichtigsten Tugenden eines Vorgesetzten?
Vertrauen schaffen, Selbständigkeit fördern, klare Ziele vorgeben.
Wer ist für Sie ein persönliches Vorbild?
Ich habe viele Vorbilder.
Welche Person ist für Sie ein berufliches Vorbild?
Ich habe viele Vorbilder, z.T. auch für unterschiedliche berufliche Abschnitte.
Worüber ärgern Sie sich immer wieder?
Über Oberflächlichkeit und sinnlose Reorganisationen von Leuten, die nichts von der Sache verstehen. Masslose Geldgier von parasitären Leuten, die keinerlei Leistung erbringen (speziell ansässig in der Finanzbranche).
Welche Eigenschaften schätzen Sie am meisten an Ihren Mitarbeitenden?
Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Neugier, Teamfähigkeit, Selbständigkeit, Humor!
Wie stellen Sie Ihre persönliche Work-Life-Balance sicher?
Langstreckenläufe, Wandern, mit meiner Frau über Gott und die Welt diskutieren.
Welche Netzwerke nutzen Sie beruflich?
Fachgesellschaften, wissenschaftliches und medizinisches Umfeld.
Welche persönliche Freiheit fehlt Ihnen?
Zu wenig Freizeit.
Kommen Sie manchmal zu spät?
Sehr selten.
Ihre grösste Tugend?
Meine Leistungbereitschaft.
Ihr grösstes Laster?
Meine Leistungbereitschaft.
Ihr Lieblingsbuch?
Kari, der Elefant.
Ihr Lieblingsfilm?
Stranger than paradise.
Was kaufen Sie selber ein?
Turnschuhe.
Welches persönliche Ziel möchten Sie noch erreichen?
Wissenschaft, Medizin auf höchstem Niveau betreiben zu können und junge Menschen für die Forschung und Medizin begeistern zu können.
Fragen aus dem NZZ executive